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Archiv für November 2009

Adventskalender

Bald Jetzt ist es wieder soweit.
Schokoladenadventskalender werden schon vorm Frühstück geplündert, kleine selbstgenähte Filzbeutel lieblos aufgerissen, duftende Miniaturfläschchen versprüht, Hartplastikteile von Lego, Playmobil oder Polly Pocket verstreut oder Hot Wheel – Karawanen ziehen quer durch die Küche.

Wie besinnlich ist es da doch, meinen Adventskalender gemeinsam zu füllen!
Dazu bitte die Kommentar – Funktion benutzen!

Nun hier der angekündigte Cartoon von karicartoons zum Zimtdöner, der im 6. Törchen steckt:

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Dackelcholera

Ich habe Nachbars Dackel ausgeführt. Jetzt hat es mich erwischt. Ich stinke aus dem Mund, habe eine kalte Nase und das dringende Bedürfnis, auf den Rasen vorm Haus zu scheißen. Ist das die Dackelcholera? Wie hieß die noch gleich, R2D2?

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Seifenparty

Ach du scheiße. Das kann ja auch nur Frauen einfallen! Eine Seifenparty?! So ein in Seidenpapier eingeschlagenes 50 Gramm – Stück kostet bestimmt 12,95 und riecht auch nicht besser als die gute alte Fa. Aber wahrscheinlich belagern da 10 – 12 Hühner um die 40 das heimische Wohnzimmer den ganzen Abend lang zur besten DSF – Sendezeit, zeigen sich ihre neuen Frisuren, Schuhe und Übergangsjacken und trinken sauren Prosecco. Da ist so ein Stückchen Seife nicht zu teuer und ein willkommener Anlass, über Männer im Allgemeinen und ihre eigenen im Besonderen herzuziehen und nebenbei mal eben 4 – 5 von Hand gezogene Duftklumpen mit ätherischen Ölen aus wildwachsenden Kräutern von den Hängen des südlichen Apennin zu kaufen. Das Geld ist ja schließlich selbst verdient. In der Boutique oder im Gummibärenladen. Wo wiederum nur Frauen einkaufen. Und weil die Seife ja doch nicht so ganz billig war, findet sie im Louis – Philippe – Vertiko einen passenden, letzten Aufbewahrungsort.
Der Mann ist natürlich zu so einem Happening ausgeladen. Er rennt derweil im real,- (“Einmal hin. Alles drin”) dreimal um den Akkuschrauber aus der Werbung herum und überlegt genau, ob er den wirklich braucht, kauft dann einen Kasten Bier, eine neue Jeans und eine Tüte Lakritze und besucht einen alten Freund. Wir gucken Fußball, reden über schöne Frauen (nicht die eigenen) und betrinken uns.
Ich bin schon mal gespannt auf seine neuen Alufelgen!

Klick auf den Player, um zur Audio-Version zu gelangen

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Schweinegrippe

Überall ist sie in aller Munde (schmeckt das dann nach Schnitzel?). Man hört davon in den Nachrichten, man liest darüber in den Zeitungen. Wie damals beim Rinderwahnsinn.
Aber ich kriege es einfach nicht. Ich kann mir Mett, halb Rind, halb Schwein, Zentimeter dick aufs Brötchen schmieren, ich kriegs einfach nicht. Ich bekomme weder lila Flecken, noch ringelt sich mein Schwänzchen. Auch die Hühnerpest ist Zugvogel artig an mir vorbeigeflogen, ohne dass ich Eier gelegt hätte. Was mache ich bloß falsch? Ich habe mich mit aktiven Erregern impfen lassen. Nix! Noch nicht einmal eine Rötung an der Einstichstelle! Ich war im Urlaub an der Schweinebucht, lass mich auf jeden Kuhhandel ein, telefoniere täglich mit der Hotline im Bundesgesundheitsministerium, habe ein 6- monatiges Praktikum bei Bauer Ewald auf Prickings-Hof absolviert. Es passiert einfach nix.
Ich werd noch wahnsinnig.

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Novemberluft

Kalte Novemberluft schlug ihr entgegen, als sie vors Haus trat. Die Sonne blinzelte gold-rot durch das dünne Laubkleid der Bäume. Sie blinzelte zurück. Morgens hockte der Frost schon auf den Autoscheiben und aus den Nasen und Mündern stieg Drachenqualm empor. Das Gesicht zu einer Grimmasse verzogen, versuchte sie, ihre Brille zu beschlagen oder Rauchringe zu pusten.

In der Tristesse des Novembergraus sah sie aus wie ein Farbkaleidoskop: Kirschrote, kniehohe Lederstiefel, eine laubgrüne Wollstrumpfhose, einen kürbisorangenen Cord-Minirock, einen pfaublauen Pullover, einen zitronengelben Samtmantel und eine pflaumenviolette Strickmütze mit Pompons.

Ihre kleine Wohnung hatte sie herbstlich dekoriert: An der Tür baumelte ein Jutedrachen, Zierkürbisse lagen in einem Weidenkorb auf der Friesenbank daneben und auf den Treppenabsätzen standen Getreidegarben. Kleinen Holzwichteln, Elfchen und Zapfenigeln hatte sie aus Kastanien, Bucheckern und trockenem Laub auf dem Fenstersims in der Küche ein heimeliges Winterquartier geschaffen.

Neulich war es noch Sommer!

Dies ist mein Beitrag zu Donna’s Schreibprojekt.

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Dialogues

Dialogues are a girl’s best friend

“Genau”, sagte der Mann und verstummte.

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Kaum

Kaum habe ich einen Tag bewältigt, fängt ein anderer an!
Seufz!

Rabenau

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