Love is in the hair

Ein Gang zum Friseur ist für mich wie ein Gang zum Proktologen: Ich will da nicht hin! Und das Schlimmste ist: Selbst für den Kopfgärtner brauche ich einen Termin! Wie mich das aufregt! Ich will mir ja schließlich nicht die Prostata entfernen lassen. Dass ich dafür einen Termin brauche, das leuchtet mir ein. Das ist ja keine Tür- und- Angel- OP. Da muss der Anästhesist ausgeschlafen sein und der Chirurg benötigt eine ruhige Hand. Sonst ist im Nu das ganze Gemächt mit ab. Der Operationssaal muss frei sein, die Notstromaggregate überprüft. Aber beim Friseur?! Da spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob streunende Wichtel durch den Salon laufen und Oma Elli sich neue Locken in die Badekappe ziehen lässt oder Opa Gerd Läuse auf seiner Fleischmütze hat. Das geht alles gleichzeitig und sogar bei Kerzenschein! Also wozu in aller Welt brauche ich einen Termin bei den Perückenschafen? Die Haare wachsen doch auch ohne Vorankündigung. Ich kann heute doch noch nicht wissen, wie mir in der nächsten Woche der Kopf steht! Und dann wollen die mir immer noch irgendwelche Pflegeprodukte und Gespräche aufdrängen. Ich habe keine Schuppen, das sind Gedankenspuren und Intelligenzablagerungen! Und wenn meine Arme lang genug sind, um im Stehen zu pinkeln, werden sie auch noch bis zum Schädel reichen. Haare waschen kann ich selber! Mann oh Mann! Ich könnt mich vielleicht aufregen!
Ob das an meinem Eisprung liegt?

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