Dahamwadensalat

Manchmal, da sprudelt es nur so aus mir heraus. Da kann ich meine Klappe nicht halten und erzähle von kleinen Dingen oder großen Gefühlen. Von den Mohnkörnern auf dem Brötchen oder von dem Blick durchs Schlüsselloch ins elterliche Schlafzimmer.
Dann manchmal bricht mein Rede- und Gedankenschwall plötzlich tagelang ab. Regungslos verharren die Worte in meinem Kopf und sämtliche Schreibimpulse spielen Beamten- Mikado. Mir fällt einfach nichts Neues ein, wie unserer Bundeskanzlerin.

Ich könnte saufen oder kiffen, das soll ganz gut sein, habe ich mal gehört. Aber wahrscheinlich werde ich am Hauptbahnhof schon bei dem Versuch, Schnupftabak zu kaufen, verhaftet oder bekomme für den Fuffi doch nur wieder Brühwürfel angedreht. Vor lauter Verzweiflung würde ich die sogar rauchen.

Diese Idee gefällt mir. Dann hätte ich etwas zu schreiben, wenn ich es überlebe. Am anderen Morgen könnte ich aus dem Halbjenseits berichten, wie ich dem Sensenmann ins Auge geschaut und gesagt habe: „Den Rasen hinterm Haus zuerst!“

Vielleicht aber werde ich auch einfach Mitglied bei der CDU, ich habe mich noch nicht entschieden. Ob ich nun dem Tod oder der Merkel ins Angesicht schaue, ist ja wurscht.

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