Feierabend oder: Homage to Loriot

Mitten im Wald an einem Teich liegt mein liebstes Einod. Weit und breit sind keine Menschen zu sehen oder zu hören. Ein Blatt trudelt durch die Luft, fällt staunend ins Wasser, hinterlässt kleine Kreise auf der Oberfläche und kichert leise. Eine Ente schimpft, weil ich nichts zum Füttern dabei habe. Dicke Wolken hängen grollend am Himmel und warten darauf, dass ich endlich wieder verschwinde. Der Rest ist Stille.
Hier ist alles so leicht. Ich muss nichts tun, keine Ansprüche oder Anforderungen erfüllen, niemanden retten. Nicht zuhören und nicht reden. Ich darf einfach nur hier sitzen, ohne Mantel oder Illustrierte.

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